Lutz von Rosenberg Lipinsky, Ole Lehmann, Jonas Greiner,

Daniel Helfrich und Patrizia Moresco

1. Dorstener Lachnacht

Freitag, 4. Februar 2022, 20 Uhr

Einlass: 19 Uhr

VVK: 25.00 € · AK: 30,00 €

*zzgl. systembedingte Vorverkaufsgebühr

Tickets

 

Es wartet ein fantastischer Mix aus Kabarett und Comedy auf Sie! Die Moderation des Abends übernimmt Lutz von Rosenberg Lipinsky. Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Seit Jahren sorgt er sich auf unterhaltsame und intelligente Weise um die deutsche Seele. Und diese wühlt sich zur Zeit auf wie selten, denn die Demokratie ist in Gefahr. Sagen die einen. Wir leben in keiner Demokratie. Sagen die anderen. Es ist Zeit, mal darüber zu sprechen, was das denn überhaupt sein soll: »Herrschaft des Volkes«. Wir regen uns auf, stellen alles infrage, wollen alles wissen und sind dann stets dagegen. Es wird Zeit, sich zu vergewissern: Wollen und können wir überhaupt Demokratie? Und ist sie alternativlos? Vielleicht sollten wir mal wieder was Anderes ausprobieren: Monarchie, Plentokratie, Theokratie, Autokratie oder Anaarchie. Vielleicht sind wir dann eines Tages zufrieden? Und bekommen, was wir wollen: Unsere Ruhe! Garantiert nicht ruhig sind die Gäste des Abends, die Unterhaltung vom Feinsten bieten:

Ole Lehmann macht sich auf die Suche nach fröhlichen Menschen, denn er fragt sich: Warum haben so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren? Wann sind die Worte ‚Danke‘ und ‚Bitte‘ verschwunden? Warum gibt es so wenige fröhliche Rap-Texte? Warum wird Ole als Homo beschimpft, wenn es doch nur der lateinische Ausdruck von ‚Mensch‘ ist? Und warum bedeutete das englische Wort ‚Gay‘ früher ‚Fröhlich‘ und heute ‚Schwul‘? Über all das und noch viel mehr philosophiert der preisgekrönte Stand-Up-Comedian aus Berlin auf seine ganz eigene, unbeschwerte Art. Und am Ende sind alle wieder ein bisschen mehr „Homofröhlich!“

Patrizia Moresco erhebt sich wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand bleibt verschont, am wenigsten sie selbst. Wie ferngesteuert sind wir? Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone Zombies. Den Blick, statt auf die Welt, aufs Display fixiert. Chatten statt reden, twittern statt flirten, bloggen statt poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, Quality time inklusive. Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber akzeptieren wie wir sind, ehrgeizig wie Spitzensportler, dabei gelassen wie ein Zen-Mönch, die Wut niemals unterdrücken, aber immer positiv denken. Irgendwann hat doch die Optimierung ihren Zenit überschritten. Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders.

Daniel Helfrich bietet den Zuschauern gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie. Er behauptet: „Trennkost ist kein Abschiedsessen“. Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? Oder wie trennt sich eigentlich ein Informatiker? Durch Steuerung – Alt – Entfernen? Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. Hier wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert.

Mit 207 cm Körpergröße ist Jonas Greiner der wohl größte Kabarettist Deutschlands. Er geht Fragen nach, die einen jungen Mann in der heutigen Zeit eben umtreiben: „Was nützt mir dieses Abitur?“, „Was soll bloß aus mir werden?“, oder „Wer sind Sie und was machen Sie in meiner Wohnung?“. Er nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise vom Hier und Jetzt und den Problemen unserer Zeit bis hin zur ganz großen Weltgeschichte. Dabei betrachtet er die Welt mit viel Ironie, manchmal spitz und manchmal frech. Jonas Greiner schafft es, Gesellschaftskritik und scharfsinnige Beobachtungen mit alltäglichen, lustigen Geschichten zu verknüpfen und liefert so eine erfrischende und einzigartige Kombination aus Inhalt und Humor.